Hi,
ich habe einen Garten mit einem bewohnbaren Gartenhäuschen, dass ich mir langfristig und in voller Eigenleistung (entsprechende elektrotechnische Kenntnisse sind vorhanden) komplett auf selbsterzeugten Solarstrom umstellen will. Allein die Dachfläche des Carports bieten Raum für Solarpanels mit mehr als 3 kW Leistung, das Gartenhäuschen selber hat noch mal für ein vielfaches davon Platz und alles ist praktisch den ganzen Tag über unverschattet. Fläche und erzielbare Leistung sind also kein Problem.
Aktuell läuft eine "Balkon"solaranlage, die in das noch vorhandene Netz einspeist.
Im nächsten Schritt will ich eine Teilinsel installieren, d.h.:
- erst mal ein einfaches, getrenntes Teilnetz mit Wechselrichter und Pufferakku, welches dann nur bestimmte Elektrogeräte in diesem Teilnetz versorgt
- über die nächsten Jahre die installierte Solarleistung und Akkukapazität für dieses Teilnetz schrittweise weiter erhöhen
- wenn dann mal genug Solarleistung und Akkukapazität vorhanden ist, soll der Garten vom öffentlichen Netzt abgeklemmt und komplett auf die Inselanlage gelegt werden
Der Garten selber ist derzeit über drei Phasen angeschlossen, die innerhalb der Installation auch alle belegt sind und verwendet werden. Wirklich viel verbraucht wird nur mit einem Backofen, der aber eher selten benutzt wird und mit Ölradiatoren, welche im Frühjahr/Herbst das Gartenhäuschen stundenweise ein wenig erwärmen.
Meine Frage: welche Wechselrichter mit Akkuunterstützung sind für so eine langsam wachsende Anlage empfehlenswert? D.h welche Wechselrichter kann man am Anfang auch mit relativ wenig Einspeiseleistung schon vernünftig betreiben? Oder wäre es hier z.B. die bessere Lösung, auch die Wechselrichter mit wachsender Leistung nach und nach hinzuzubauen und dann parallel zu betreiben?
Habe ich bei meiner Idee mit dem schrittweisen Ausbau eventuell irgend was blödes übersehen?
Danke ![]()