Posts by Mamaschlompf
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Das BKW hängt am Balkon und somit am Allgemeineigentum. Deswegen muß man in dem Fall alle Eigentümer bzw. die komplette WEG verklagen. Die Eigentümer, welche es nicht betrifft, haben da keine Lust drauf und fühlen sich gestresst. Für den Verwalter ist das auch zusätzlicher nerviger Aufwand. Da die Gerichte meist überlastet sind, kann das auch mal bis zur Verhandlung ein Jahr oder länger dauern. Da hilft nur abwarten.
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Bei den BKWs gabs schon einige Gerichtsurteile. Da sollten sich einige Argumentationshilfen finden.
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Wie will man PV Module nicht sichtbar außen am Balkon befestigen? Chamäleon Module gibts noch nicht.
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Standard 2m2 Module haben das Maß von 1762x1134mm. Beim rechten 1,5m Balkon steht das dann knappe 30cm rechts über. Der linke vorspringende Balkon sorgt dann irgendwann am Tage für Verschattung. Am linken Balkon passen 2 Module auch nur mit Überstand. Dann kollidiert man allerdings mit den Wasserspeiern. Wenn man nicht bohren darf, bleibt einem nichts anderes übrig, als eine solche Halterung zu verwenden. Die Blumenkästen sollten mit dem Modul bündig abschließen, sonst gibt es Schatten auf den Modulen, was zu Leistungseinbußen führt. Das günstigste Set ist das nicht.
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Eine Steckdose kann 3,6kW liefern und kein Mensch hat Sorge, das ein 10W USB Ladenetzteil kaputt geht. In der Regel rechnet man Ladeschlussspannung mal max. Ladestrom. Das sind in dem Fall ca. 430W. Damit der LR das schafft, muß diese Leistung + ein bißchen Verlustleistung von den Modulen geliefert werden. Die Peakleistung der Module wird nur bei STC Bedingungen erreicht. 1000W/m2 solare Einstrahlung, lotrechter Einfallswinkel und eine Zelltemperatur von 25°C. 1000W/m2 sieht man in DE nicht allzu viele Tage und dann für ca, 2-3h zur Mittagszeit. Wenn die Sonne auf die Module einstrahlt, erwärmen sich die Zellen, was zu einem Leistungsverlust führt. S. a. die Temperaturkoeffizienten der Module. Will man einen Akku über längere Zeit und bei schlechteren Bedingungen mit voller Ladeleistung laden, bleibt einem nichts anderes übrig, als mehr Modulleistung an den Laderegler anzuschließen.
Sobald PV Leistung da ist, versorgt sich der MPPT aus den Modulen. Wird der Akku nicht geladen, fließt nur ein geringer Strom für den Eigenbedarf und der Laderegler stellt den Arbeitspunkt bei annähernd Leerlaufspannung ein. Das ist da, wo die Kennlinie die X Achse schneidet. Wird jetzt ein Akku geladen, stellt der LR den Arbeitspunkt entsprechend zwischen Leerlaufspannung und MPP des Moduls ein. Der LR nimmt soviel Leistung auf, wie in den Akku geht plus den Eigenverbrauch und etwas Verlustleistung.
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Sonnenrepublik ist nur ein Händler und günstig ist der nicht. Da schaust Du besser mal bei tepto. 22kg ist normal für ein 2m2 GG Modul. Das Standardmaß ist 1762x1134mm. Aktuelle Module gehen da von 450-490Wp. Später erweitern kostet nur unnötigen Versand und man findet schonmal nicht mehr die passenden Module. Bei einer senkrechten Montage erreicht man im Juni/Juli nur ca. halbe Modulleistung. Falls man den Platz für 4 hat, sollte man das direkt machen. Module sind billiger als Fensterglas, billiger werden die nicht mehr. Bifaziale Module können auch durch Einstrahlung auf der Rückseite Leistung erzeugen. Wieviel da rumkommt, hängt davon ab wieviel auf der Rückseite ankommt. Bei Schatten verhalten sich die Module wie monofaziale. In einer WEG ist der Balkon und Brüstung in der Regel Allgemeineigentum. Da muß die WEG drüber entscheiden, ob man das BKW installieren darf.
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Wenn man sich mit der Materie etwas beschaäftigt, ist das kein Hexenwerk. Dann hoffe ich mal, das die Anlage bald ordentlich läuft und der Strombezug damit deutlich sinkt. Guten Rutsch ins neu Jahr.
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Die Eingabe mittels Taschenlampe ist für ungeübte etwas nervig. Dafür gibts auch Apps wie Strompin oder Zähler Blitzdingsbums. Entweder mal im Oline Servicebereich schauen, ob man die Pin dort anfragen kann, oder telefonisch. Wenn man Glück hat, bekommt man sie telefonisch mitgeteilt, dann gehts was schneller. Das Smartmeter dürfte wohl der Solateur eingebaut haben. Bevor Du den allerdings nervst, solltest Du das ganze mal mit Fön oder Staubsauger verifizieren.
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Wenn Du in der 2. Zeile die aktuelle Leistung siehst, ist der Zähler frei geschaltet. Pfeil nach rechts und A+ bedeutet Netzbezug, Pfeil nach links und A- bedeutet Einspeisung. Falls die untere Zeile nicht angezeigt wird, kann man sich vom Messstellenbetreiber den PIN schicken lassen und den Zähler freischalten. PV Anlage und Akkusystem abschalten. Dann mal einen Fön anschließen und schauen was der Zähler anzeigt. Weiterhin mal mit dem Smartmeter vergleichen. Wenn ich mal den Juni nehme, dann wurden da ca. 1000kWh erzeugt, was eine Südanlage mit um die 8kWp liefert.Der Verbrauch soll über 950kWh sein, was über 30kWh am Tag wären. Ich gehe mal hier davon aus, das die Strommessklemmen vom Smartmeter falsch herum angeschlossen sind. Dann wird Einspeisung als Verbrauch und umgekehrt gemessen.
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Es ist einfach ein Zähler, welcher zum IMSYS aufgebohrt werden kann. Das hat allerdings nichts mit saldieren zu tun. Was sagt denn das Energiemanagement zur Akkuladdung und Entladung? Da passen die Werte ja hinten und vorne mit dem Zähler nicht zusammen.
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Wieviel wurde denn lt Wechselrichterapp dieses Jahr produziert?
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Bisher wissen wir nur, das der Stromverbrauch vor PV bei um die 4500kWh/a lag. Lt. dem 2 Richtungszähler sind es 3800kWh/a Bezug und ins Netz eingespeiste 7100kWh/a. Da ein Speicher vorhanden ist, wird es auch ein Smartmeter geben. Da müsste man mal wissen, was da gemessen wurde übers Jahr. Anlagengröße, Ausrichtung und Neigung der Module, Wechselrichtermodell und Speichergröße sind unbekannt.
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Ein 2Richtungszähler ist saldierend. Ohne die genaue Anlage zu kennen, ist das alles aus den angegebenen Daten nur Glaskugelraten.
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Für die max. Eingangsspannung gilt die Leerlaufspannung bei kältester anzunehmender Temperatur. Da kann man knappe 10% nochmal draufrechnen. 2 Module in Reihe führen mal mindestens zu einer Fehlermeldung Eingangssspannung überschritten.
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Der Netzbetreiber muß den Zähler tauschen, da der Strom bilanziert werden muß. Eine genaue Frist gibts dafür nicht. Der Zählertausch kann auch schonmal über 2 Jahre dauern. Da kann man sich freuen, da man so mehr oder weniger einen kostenlosen Speicher hat.
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Wenn die Anlage im MStR. angemeldet wurde, hast Du alle Pflichten erfüllt. Der Netzbetreiber wird über das Register informiert und müsste einen Zählertausch veranlassen. Einige lassen sich dabei auch einige Jahre Zeit. Mehr Geld kann man mit einem BKW nicht sparen. Man sollte nur darauf achten, das der Zählerstand unter den Vorjahreswert geht, was bei 2000kWh Verbrauch pro Jahr allerdings nicht möglich ist. Freu Dich über eine günstige Stromrechnung von um die 500kWh pro Jahr.
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Diejenigen, welche einen größeren als 800VA haben, haben im MStR. auch nur 800VA enigetragen. Wenn man eine höhere Leistung bei der vereinfachten Anmeldung einträgt, meckert das System und man kann die Anlage nicht registrieren.
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Einzutragen im MStR. ist die Nennleistung des Wechselrichters. trag mal im Register 1800VA ein. Da meckert das System.
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Ein BKW ist das dann nicht mehr. Der Marstek B2500 kann nur 13,5A max. Eingangsstrom verarbeiten. Die max. Eingangsleistung von 800W wäre nur mit einem Modul möglich, welches knappe 60V MPP Spannung liefern würde. Ein solches Modul würde mit der Leerlufspannung allerdings die max. Eingangsspannung überschreiten. Ein Modul pro Eingang ist OK, 2 parallel und man kann nicht die gesamte Modulleistung nutzen.