ich möchte jetzt nicht direkt auf deine Frage eingehen, sondern nur meine Erfahrungen berichten. Dann beantworten sich einige Fragen von selbst.
Ich habe 3 Module mit 425W, also 1275W. Habe ein Speicher mit 2kWh, 4 unabhängige MPPT-Kanäle also für 4 Module, interner Wechselrichter. Es wird kein extra Wechselrichter benötigt.
Ausgangsleistung sind 800W, kann man aber mit Passwort auf 1000W freigeben. Der Speicher hat eine extra 220V Steckdose, kann extern betrieben werden und man kann ihn überall mitnehmen und nutzen. Zudem ist es bei Netzausfall wie ein Notstromaggregat und versorgt mein Haushalt eine Zeit lang weiter.
Mit der ShinePhone App kann man dann alles nötige regeln. Wann soll welche Leistung freigegeben werden, wann soll zuerst der Speicher geladen werden oder wann zuerst die Verbraucher versorgt werden.
Der Speicher hängt am normalen Hausnetz, wo ist egal. Du speist praktisch ins Netz ein. Wenn du 500W verbrauchst und 500W vom Speicher einspeist, bist du bei 0W Verbrauch.
Man muss natürlich in etwa wissen was man an Dauerlast hat. Bei mir sind es in etwa 150W und habe es so geregelt, das abends wenn keine Sonne mehr scheint (Speicher voll), die 2kWh die ganze Nacht reichen, mit Licht, Fernseher und sonstige Verbraucher. Also in der Nacht auf Ausgangsleistung 150W, später auf ( ab 0-6 Uhr))100W eingestellt. Am nächsten Tag habe ich noch etwa 30%SoC. Je nach Wetter lasse ich nun den Speicher erst laden oder wenn genug Sonne gleich alle Verbraucher versorgen + den Speicher. Da muss man sich reinfuxen.
Es gibt weitere Speicher (Erweiterungspeicher) und man kann bis 8kWh erweitern, einfach übereinander stecken.
Mit Shelly 3 Pro EM lässt sich das noch optimieren. Dieser misst den tatsächlichen Stromverbrauch und steuert dann den Speicher dementsprechend. Der speist dann genau das ein, was du gerade verbrauchst.